Die österreichische Resilienzstrategie kommt

Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht. Wie wir mit Krisen und Unwägbarkeiten besser umgehen, entscheiden wir heute. Die Entwicklung der österreichischen Resilienzstrategie liefert dafür die Voraussetzungen.

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Zukunft braucht Resilienz

Internationale Unsicherheiten, Finanz- und Währungskrisen und andere externe Schocks sind eine massive Bedrohung für unsere Zukunft. Damit wir Verwerfungen vermeiden und neue Chancen entwickeln können, müssen wir unsere Resilienz verbessern.

Ein gesamtstaatliches Konzept zur Steigerung der Resilienz Österreichs ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Aus guten Gründen: Die Gefahr von externen Krisen und Schocks, die unsere Sicherheit und Zukunftsfähigkeit beeinträchtigen können, ist erheblich. Ökonomische Krisen, die zu sozialen Verwerfungen führen können, spielen dabei ebenso eine Rolle wie internationale Ereignisse oder Katastrophen mit unabsehbaren Folgen.

Kritische Ereignisse und Entwicklungen lassen sich oft nicht vermeiden. Entscheidend ist daher, dass wir unsere Fähigkeiten stärken, um mit Krisen und Störungen besser umgehen zu können. Dieses Vermögen bezeichnet man als „Resilienz“. Die Feststellung und Messung der Resilienz Österreichs gegenüber krisenhaften Entwicklungen ist die entscheidende Grundlage zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Resilienz. Daran hat ganz Österreich höchstes Interesse.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) geförderten KIRAS-Sicherheitsforschungsprojektes „Resilience Monitor Austria“ (Re.M-Austria) gemeinsam mit Bundeskanzleramt, Innenministerium und Verteidigungsministerium erheben wir die Resilienz Österreichs und liefern damit die Grundlage für eine österreichische Resilienzstrategie. Damit wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Frieden auch unter fordernden Bedingungen Zukunft in unserem Land haben.

Resilienz braucht Forschung

Der „Resilience Monitor Austria“ (Re.M-Austria) ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das die Resilienz Österreichs gegenüber unerwarteten Entwicklungen messbar macht und systematisch verbessern hilft.

Auf Krisen und Schocks rasch und richtig reagieren zu können, ist vor allem eine Frage tragfähiger Netzwerke zwischen jenen Personen und Organisationen, die mit der für sie neuen Situation fertig werden müssen. Je mehr und je schneller unterschiedliche AkteurInnen im Krisenfall erfolgreich miteinander interagieren, desto besser für die Resilienz eines Staates. Netzwerke, die durch einen Mangel an wirtschaftlicher und sozialer Stärke gekennzeichnet sind, gefährden hingegen die Resilienz. Deshalb ist die regelmäßige Analyse des Resilienz-Status eines Landes erfolgsentscheidend.

Das Projekt Re.M-Austria ermöglicht die softwareunterstützte Messung und das Monitoring jener Faktoren im sozio-ökonomischen System Österreichs, die über unsere Resilienz im Krisenfall entscheiden. Es adressiert Finanz-, Währungs-, und Wirtschaftskrisen, Governancekrisen, Informationsversorgungskrisen, Gesundheitskrisen, ökologische- und Umweltkrisen sowie soziale Krisen.

Re.M-Austria bringt eine anschauliche Darstellung der Ergebnisse und liefert konkrete Hinweise für Interventionsmöglichkeiten im System, um mehr Resilienz gewährleisten zu können. Mit diesem Instrument für Resilienzmanagement wird es möglich, die Grundlagen für eine zukunftsrobuste Entwicklung Österreichs auch unter extremen, heute noch nicht absehbaren Rahmenbedingungen zu schaffen. Das Forschungsprojekt Re.M-Austria ist damit ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Österreichs.

Forschung braucht Partner

Hinter Re.M-Austria stehen hochkarätige wissenschaftliche Expertise und Österreichs entscheidende Player für Sicherheit und Stabilität.

Die Erarbeitung der Grundlagen für eine österreichische Resilienzstrategie erfolgt durch die Forschungseinrichtungen FAS.research, das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) und der REPUCO Unternehmensberatung in Partnerschaft mit dem Bundeskanzleramt (BKA), dem Bundesministerium für Inneres (BM.I) und dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS). Das Projekt wird finanziert im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit). Beteiligt am Forschungsprojekt Re.M-Austria sind VertreterInnen aus den Bereichen:

– Politik und Behörden
– Wirtschaft
– Unternehmen und Organisationen
– kritischer Infrastruktur
– NGOs und Zivilgesellschaft
– Wissenschaft, Kunst und Kultur
– Medien und neue Medien
– Kirchen

Kontakt

Bei Fragen oder Interesse am vorliegenden Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an die folgenden Projektverantwortlichen

Ruth Pfosser, BA MA
FAS Research
Tel: +43 (1) 319 2655
ruth.pfosser@fas.at

Lukas Seper, BA
REPUCO Unternehmensberatung
Tel: +43 (1) 886 56 29
lukas.seper@repuco.at

Partner:
www.kiras.at
www.bmvit.gv.at
www.ffg.at

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